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10.10.2012

Wo ich wohne, da will ich kaufen: Hamburger sind ihrer Stadt am treuesten

PlanetHome-Trendstudie: Bevorzugte Stadt beim Immobilienerwerb ist der aktuelle Wohnort

München, 10. Oktober 2012 – Nicht ohne meinen Biergarten, nicht ohne meine Alster, nicht ohne meinen Kiez: Wie eine Umfrage des Immobilien- und Finanzierungsdienstleisters PlanetHome unter 600 Großstädtern ergeben hat, würde jeder am ehesten dort eine Immobilie zur Eigennutzung kaufen, wo er aktuell wohnt. „Gerade in Großstädten ist es eine gute Entscheidung, am Wohnort zu bleiben. Die Großstadtlage ist einer der wichtigsten Renditefaktoren und sorgt für Wertstabilität“, sagt Ludwig Wiesbauer, Vorstand der PlanetHome AG.


91 Prozent der Hamburger würden in der Hansestadt kaufen, 88 Prozent der Berliner in der Hauptstadt und 84 Prozent der Münchner in der Bayernmetropole. Lediglich die Nürnberger sehen sich durch ihren Wohnort nicht unbedingt zum Kauf verpflichtet: Nur sieben von zehn Nürnbergern würden in der Dürerstadt in Wohneigentum investierten. Einige Nürnberger könnten sich demnach auch München oder Hamburg für ihre eigenen vier Wände vorstellen. Wiesbauer: „Natürlich kauft man mehrheitlich dort eine Eigentumswohnung oder ein Haus, wo sich durch Familie und Arbeit der Lebensmittelpunkt befindet. Bei Kapitalanlageimmobilien gibt es zwar auch diese Tendenz, weil Investoren durch ihren Wohnort den Markt kennen – allerdings sind Kapitalanleger deutlich weniger festgelegt.“

Die Befragung lässt zwar nur Rückschlüsse auf die Kaufpräferenzen von Großstädtern zu. Wiesbauer geht jedoch davon aus, dass Menschen, die in kleineren Städten oder ländlichen Regionen wohnen, ähnlich entscheiden würden. Hier müssen Eigennutzer laut Wiesbauer genau kalkulieren. „Bei selbst genutztem Wohneigentum steht zwar auch die Verbesserung der eigenen Wohn- und Lebensqualität im Vordergrund. Allerdings sollten Immobilienkäufer und Häuslebauer abseits der Ballungszentren auch bei der Eigennutzung auf die künftige demographische Entwicklung ihres Wohnortes blicken. Der Immobilienwert könnte dort in einigen Jahrzehnten sinken“, sagt der Experte. „Andererseits sind die aktuellen Kaufpreise in diesen Regionen mitunter derart attraktiv, dass der Immobilienerwerb zur Selbstnutzung im aktuellen Zinstief kaum mehr kostet als die Miete.“

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